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GZ-Bericht

Der Spaß bleibt, der Ehrgeiz nimmt zu

Rundlauf-Team-Cup im Tischtennis: Je zwölf Mannschaften der 3. und 4. Klassen nehmen an der 5. Auflage teil

Von Sebastian Krause

Als der Rundlauf-Team-Cup in Goslar ins Leben gerufen wurde, da sollte er den Kindern an den Grundschulen Spaß und Freude am Tischtennis vermitteln. Seitdem sind fünf Jahre vergangen, am Mittwoch feierte die Veranstaltung in der Helmut-Sander-Halle in Oker ihr kleines Jubiläum.

Um Spaß und Freude geht es zwar immer noch, spätestens mit den Finalspielen steigt bei den Kindern aber der Ehrgeiz. Dann zählen nur noch Siege, jede Mannschaft möchte ganz oben auf dem Siegerpodest stehen. „Wir haben es auch dieses Jahr so gehabt, dass wir eine sehr ehrgeizige Mannschaft gehabt haben, die auch dann gewonnen hat“, sagte Sportlehrerin Ilka Breustedt von der Grundschule Oker.

Sieg ohne Satzverlust

Ihr Team „Feuerschlag“ sicherte sich bei den Viertklässlern den Sieg und verlor während des gesamten Turniers keinen einzigen Satz. Das Training in den Wochen zuvor hatte sich ausgezahlt. „Die Spieler haben sich zum Beispiel nachmittags getroffen, obwohl eine Geburtstagsfeier geplant war. Die haben sie dann nach dem Tischtennis ausgerichtet und sich zum Üben getroffen“, erzählte Breustedt.

Mittlerweile fester Bestandteil der Veranstaltung, an der jeweils zwölf Mannschaften der 3. und 4. Klassen aus dem Kreis Goslar teilgenommen haben, ist die Schillerschule. Sie war bislang immer vertreten, diesmal gewann sie mit „Die fünf Feuerbälle Kids“ bei den Drittklässlern. Auch sie verloren keinen einzigen Satz.

„Die Kinder haben superviel Freude gemacht. Über einen ersten Platz kann man sich ja nur freuen. Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß“, sagte Johannes Wadsack, Sportlehrer der Schillerschule. Für ihn stand zwar der Spaß im Vordergrund, seine Schüler gingen dennoch zielstrebig die Spiele heran. „Es gibt auch Tränen“, erzählte Wadsack.

Bald mit 16 Schulen?

Für Tanja Arth-Bokemüller, Regionskoordinatorin im Tischtennis-Kreisverband Goslar und maßgeblich an der Organisation des Rundlauf-Team-Cups beteiligt, war es eine gelungene Veranstaltung. Einziger Wermutstropfen war, dass diesmal nur zwölf Mannschaften je Klassenstufe teilgenommen haben. „Das lag daran, dass eine Schule personell nicht teilnehmen konnte. Ansonsten nehmen die Grundschulen immer wieder gerne teil“, sagte Arth-Bokemüller.

Obwohl die Helmut-Sander-Halle mit all den Kindern, Zuschauern und Tischtennisplatten schon sehr gut ausgelastet ist, sieht sie noch Luft nach oben. „Mein Traum ist, Richtung 16 Schulen zu kommen. Mal sehen, ob ich das schaffe“, sagt Arth-Bokemüller. Dann könne man mit Achtelfinale spielen – wie bei einer Weltmeisterschaft.

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