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Saisonabschluss

VfL freut sich über 10.500 Schwimmer

Freibad beendet Saison mit Hundeschwimmen und Gegrilltem – SPD übergibt Erlös des Sommerfestes

Von Petra Hartmann

Oker. Saisonabschluss im Freibad Oker: Seit dem Wochenende ist der Badebetrieb eingestellt, das Wasser hat nur noch 20 Grad, und nur noch Schwimmer im Pelz werden die Anlagen dieses Jahr noch einmal nutzen. Für Sonntag, 22. September, lädt der VfL Oker zum Hundeschwimmen in die Badeanstalt ein.

Spartenleiter Rolf Palitza blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück. Insgesamt 10.500 Gäste haben in den Sommermonaten das Freibad besucht. Das ist zwar kein Rekord – im vergangenen Jahr waren es sogar 12.500 Badegäste – aber: „Es ist ein tolles Ergebnis, wir sind sehr zufrieden“, sagt Palitza. Die Umsätze seien gut gewesen, und es habe auch keine großen Ausfälle gegeben, umfangreiche Reparaturarbeiten stünden also dieses Jahr nicht an. Immerhin habe der Verein in den vergangenen Jahren 25.000 Euro in das Bad und die drei Becken investiert. In Oker gibt es ein 750 Kubikmeter Wasser fassendes großes Becken, dazu das Nichtschwimmerbecken mit 150 Kubikmetern und das kleine Planschbecken mit fünf bis zehn Kubikmetern. Mit dem Temperatursturz seit dem Wochenende seien nun auch die Besucherzahlen eingebrochen, so Palitza. In den letzten Tagen der Badesaison wären nur noch die klassischen Frühschwimmer und Spätschwimmer im Bad gewesen, aber keine extra zahlenden Kunden.

1400 Euro für das Bad

Ein krönender Abschluss war das von der SPD veranstaltete Freibadfest, das noch einmal 550 Besucher auf das Gelände lockte. Jetzt übergab der Abteilungsvorsitzende der SPD Oker, Özgür Göktay, den Erlös des Festes an die Freibad-Mannschaft. „Ohne das Stammpersonal des Freibads wäre ein solcher Tag nicht zu stemmen gewesen“, hob Göktay die „tolle Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Profis im Bad“ hervor. Dass die 550 Besucher „ein echtes Brett“ waren, betont auch Palitza. Das Kiosk-Team habe sich mächtig ins Zeug gelegt, und die Schwimmaufsicht sei wegen des Besucherandrangs besonders gefordert gewesen.

Der Einsatz hat sich gelohnt: Insgesamt kann sich das Bad über rund 1400 Euro freuen, die die Fete in die Kassen gespült hat. 150 Euro stammen aus dem Bratwurstverkauf, 450 Euro fanden sich im Spendenschwein, und im Kiosk fielen rund 800 Euro Überschuss an. Palitza und Göktay waren sich einig: „Das ruft nach Wiederholung.“ Allerdings: „Gerne auch mit anderen Gruppen. Denn wir sind als VfL-Bad natürlich überparteilich“, betont Palitza.

Das Hundeschwimmen am Sonntag, 22. September, ist bereits die dritte Badeveranstaltung für Vierbeiner in Oker. Zu diesem Zeitpunkt wird dann auch das letzte Chlor aus dem Freibadbecken verdampft sein, und die Fellnasen können sich ohne Angst vor schädlichen Dämpfen nach Herzenslust im Wasser austoben. Los geht es um 11Uhr. Gegen 15Uhr sollten Bello und Struppi dann wieder trocken gerubbelt werden und das Gelände verlassen.

Zu kalt für Herrchen

Menschen dürfen zwar auch gern mitschwimmen, sagt Palitza, aber bei den zu erwartenden Wassertemperaturen sei es eher unwahrscheinlich, dass sich Herrchen oder Frauchen mit ihren Vierbeinern zusammen ins kühle Nass stürzen.

Der Eintritt ist frei, Leinenzwang gibt es nicht, sodass sich die Hunde auf dem Gelände frei bewegen können. Für die Verpflegung sorgt der Verein. Ab 9 Uhr können Besucher, die sich vorher angemeldet haben, dort auch frühstücken. Ab 12Uhr wird gegrillt. Um die Hinterlassenschaften ihrer Hunde sollen sich die Halter selbst kümmern, Kotbeutel stellt der Verein zur Verfügung.

Was sich der Verein für die Zukunft wünscht? Zunächst einmal, dass der Vertrag mit der Stadt, der dieses Jahr ausläuft, verlängert wird. Und der VfL hofft, dass die Stadt die Preissteigerung von rund zehn Prozent für Wasser, Strom und Analytik für den Zuschuss berücksichtigt. „Dann können wir sehr viel optimistischer nach vorn gucken“, sagt Palitza, „dann stimmt die Balance zwischen kommunaler Förderung und ehrenamtlichem Engagement.“

GZ vom 13. September 2019

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